Bordeaux Jahrgang 2022 – ein persönlicher Reisebericht

BORDEAUX 2022 – der neue Jahrgang

ein ganz persönlicher Reisebericht

Wenn ich/wir im April in die Bordeaux-Region zur Vorstellung eines neuen Jahrgangs reisen, ist es wichtig festzuhalten: es geht immer um „Rohware“, um unfertige Weine, die noch mehr als 15 Monate Reife und Verfeinerung vor sich haben. Alle stets subjektive Urteile zu diesem Zeitpunkt beinhalten immer auch Spekulation, Hoffnung und mögliche Enttäuschung – auch wenn sich die Bewertungen in der Fachpresse manchmal gar nicht so lesen.

Im Folgenden möchte ich einen kleinen Einblick in den Ablauf meiner Reise geben, wobei nicht die einzelnen Weine und ihre Punktzahlen im Vordergrund stehen, sondern es geht um Ablauf, Planung, Übernachtungsmöglichkeiten und um Essen und Trinken.

1. Tag:  Anreise per Flugzeug (ja, das muss leider sein) und nach Übernahme des Mietwagens haben wir bereits um 14 h eine Verabredung am Rand von Bordeaux bei einem unserer Handelshäuser vor Ort. Hier geht es allerdings erst mal um ältere Jahrgänge aus dem aktuellen Sortiment für eine baldige Bestellung. Am Ende dann für mich die ersten 22er: tolle Farbe, tiefe Frucht, vielversprechend.

Dann besuche ich Brigitte Bourlon-Destouet auf ihrem CHATEAU GUIBEAU, vielen von Ihnen ja ein Begriff. Ich muss mich erst wieder an das Kosten des Rohstoffs gewöhnen. Neben saftiger Frucht und schönem Trinkfluss finden sich auch Ecken und Kanten, Biss und Tannin – ein gutes Zeichen für einen Wein in diesem Stadium.

Da wir später noch direkt in ST. EMILION übernachten werden, haben wir für die 1. Nacht ein Zimmer in einem kleinen Weingut in MONTAGNE genommen. Auch, weil es hier 2 nette Restaurants gibt, mit dem Vorteil, das Auto dann abends stehen lassen zu können. In der Region gibt es viele, auch noble Unterkünfte auf den Chateau, aber eben häufig ohne Restaurant.

CHATEAU CROIX BEAUSEJOUR, Montage-St. Emilion. Nette, einfache Zimmer (ca. 85,-) – Möglichkeit zur Weinprobe – Restaurants in ca. 400 m Entfernung. www.croixbeausejour.com

2. Tag: Es wird spannend. Wir haben drei Termine bei hervorragenden Weingütern im St. Emilion.

CHATEAU BOUTISSE. Aufstrebendes, reines  Familienweingut mit Vertrieb einiger befreundeter Winzer. Soeben in die Kategorie der „Grand Cru Classé“ aufgestiegen. Da dieser Wein nur direkt vertrieben wird, müssen wir die Bezugsbedingungen für uns abklären.

Der Inhaber Marc Milhade führt uns durch Weinberge und Keller (s. Foto). Seit 2 Jahren läuft die Umstellung auf ökologischen Weinbau. Ich bin beeindruckt mit welchem Engagement und Unaufgeregtheit hier ein toller Wein entsteht, der wohl auch noch zu den günstigsten „Cru Classé“ zählt. Wenn das so bleibt, werden wir nach dem 21er auch den 22er einkaufen. Mittagspause:

Das RELAIS DE GASCOGNE liegt nur wenige km südlich an der Hauptstraße. Es gibt sie noch die Fernfahrer-Bistros. Ordentliches Mittagsmenü für 16,50 €. Es ist trubelig und wir finden einen Platz zwischen einer SeniorInnen-Feier (mit Gesang!), Radlern und Brummi-Fahrern. Fühle mich an meine ersten Frankreich-Urlaube erinnert.

CHATEAU DE PRESSAC. Das ist schon eine der besten Adressen mit großartigen Weinen. „Schlossherr“ Jean-Francois Quenin führt uns lange durchs Weingut und wir lernen viel über die Geschichte, die Reben und die speziellen Böden auf dem sog. Plateau. Gerade im trockenen Sommer 2022 war es bedeutend, dass tief wurzelnde Rebstöcke an die Wasserreserven gelangen konnten. Tolle Weine der letzten Jahrgänge und ich entdecke begeistert die großartige Qualität des 2.Weines namens TOUR DE PRESSAC, der preislich deutlich günstiger als der Erstwein sein wird. Augen auf!

CHATEAU TROPLONG MONDOT: Jetzt wird’s zum Abschluss nobel. Alles modern, bestens gepflegt und professionell. Das eigene Restaurant gilt als das beste der Region (aber heute mögen wir es lieber bodenständig). Und auch die beiden probierten 22er-Weine – Troplong-Mondot und Mondot (s. Foto) gehören sicher zum besten, was ich auf dieser Fahrt probieren konnte. Die Gleichzeitigkeit von Kraft und Eleganz, von Schwere und Leichtigkeit, von Frucht, Tannin und Länge war beeindruckend. Ein schon jetzt sinnlicher Genuss. Allerdings auch preislich sehr anspruchsvoll.

Es waren zwei ereignisreiche, lehrreiche Tage. Soviel neue Eindrücke, soviel Informationen, soviel Gespräche. Wir ziehen uns für zwei Nächte ins Perigord zurück

 

3. + 4. Tag: Geschäftlich geht es um die Suche nach einem neuen Weingut im Bergerac. Ansonsten um die Aufarbeitung der letzten Tage und die Vorbereitung auf die kommenden Proben. Und wir haben ein kleines, familiär geführtes Hotel-Restaurant gefunden, ganz ruhig direkt an der Dordogne gelegen. Ideal zum Ausspannen:

HOTEL-RESTAURANT COTÉ RIVAGE, Badefols sur Dordogne. Nett eingerichtetes Zimmer mit Blick auf den Fluss (ca. 80,- € o.Frühst.). Kleines Restaurant mit schöner Terrasse und Garten. Ruhig, direkt am Fluss. Die Menü-Auswahl dürfte in der Saison sicher etwas abwechslungsreicher ausfallen.

Der Ort selbst bieten eigentlich nichts. Aber es sind nur wenige km nach TRÉMOLAT mit weiteren Bistros und Restaurant (Sterne!). Und die Lage ist günstig für die Erkundung des Perigord oder auch der Weinbauregion Bergerac.

Es geht zurück nach SAINT EMILION und zu einer sonntäglichen (!) Weinprobe eines weiteren, uns noch nicht bekannten Handelshauses im Pomerol-Gebiet. Auf CHATEAU DE FERRAND machen wir Bekanntschaft mit vielen mir noch unbekannten und einigen vertrauten Weinen des neuen Jahrgangs – es sind so ca. 50 Weine , über die ich mir kurze Notizen mache. Es verfestigt sich der Eindruck: intensive Farbe, dezentes Aroma, üppige Frucht, sehr saftiger Charakter und vielleicht manchmal etwas zu wenig strukturierte Länge. Aber kein Wein liegt wirklich daneben.

 

5. + 6. Tag: Auch wenn SAINT EMILION mittlerweile ein touristischer Super-Magnet geworden ist und an urbanem Charme immer mehr einbüßt, so ist dieser Ort für mich doch ein Muss. Im Stadtgebiet und in kurzer Entfernung finden die meisten Weinproben der verschieden Verbände und Organisationen statt. Deswegen bin ich ja hier.

APPARTEMENT ST. EMILION in der Rue de Jurat. Hier übernachte ich seit vielen Jahren gerne, denn die Lage inmitten der Altstadt ist ideal und Inhaber Arnould Rietmann (Belgier) hat direkt am Haus einen kleinen Gästeparkplatz – unbezahlbar in St. Emilion! Er bietet Unterkünfte und Zimmer in verschiedenen Größen an. Die App. mit kleiner Küchenzeile ermöglichen eine eigenständige Versorgung – zumindest zum Frühstück. (2 Personen ca. 120,- €) www.appartementsaintemilion.com

Alternativ ist auch die AUBERGE DE LA COMMANDERIE mit modernen Zimmer interessant.

 

Der 5. Tag beginnt für mich – traditionell – mit einer Probe in der MARIE POMEROL Hier stehen ca. 80 Weine der Region zur freien Verkostung. Natürlich probiere ich nicht alle Weine, denn ich habe eine Einschätzung von Vertriebsweg, Preis und Qualität, nach der ich auswähle. Aber es ergibt sich ein repräsentativer Querschnitt und der ist ein wenig enttäuschend. Sollte es dem Merlot hier nicht gut ergangen sein ….?

CHATEAU LA DOMINIQUE: Hier präsentiert der Weinberater M. Rolland die Weine (ca. 120), an deren Entstehung er beratend mitgewirkt hat – aus ganz Bordeaux. Tolle Probe. Ich konzentriere mich auf die Weine vom anderen Ufer (Medoc), da es dort später weniger Probiermöglichkeiten gibt. Und bin überrascht von der hervorstechenden Qualität eines alten Bekannten: CHATEAU BOURNAC. Dazu später mehr.

Auf CHATEAU MONTLABERT stellen die ca. 120 Mitglieder des „Grand Cercle“ ihren 2022er vor. Wie schön, dass wir hier auch zum Mittagessen eingeladen sind. Eine willkommene Pause mit köstlichem Essen. Danach wird wieder probiert, allerdings nur eine Auswahl von ca. 35 Weinen. Rückfahrt und kurzes Schläfchen. Jetzt bleibt das Auto stehen.

Im SALLE DES DOMINICAINS in der Kirche von St. Emilion ist wie immer eine riesige Probe aufgebaut (s. Foto). Ich schätze ca. 300 Weine. Das verwirrt und ich mache mir hier immer einen genauen Plan mit Schwerpunkten. Heute Lalande-de-Pomerol und die „kleinen“ St. Emilions, sowie einige Weine aus Fronsac.

Das Wetter ist gerade noch so angenehm, dass es im Kloster-Garten der Sektkellerei Les Cordeliers zu einem kühlen Abschluss-Crémant reicht.

An Tag 6 liegt mein Schwerpunkt nach einer erneuten Pomerol-Verkostung im CHATEAU BEAUREGARD auf den hochwertigen St. Emilion-Weinen. Verschiedene Verbände präsentieren die Weine ihrer Mitglieder u.a. mit Proben auf CHATEAU TOUR FIGEAC, CHATEAU VILLEMAURINE und CHATEAU VALANDREAUD. Es gibt einige begeisternde Weine und die Gewissheit, dass DE PRESSAC (s.o.) sicher zu den Besten gehört.

Ein ziemliches Mamutprogramm, das seinen Abschluss erneut im SALLE DES DOMINICAINS findet. Auf Grund der großen Anzahl, bietet sich hier die Gelegenheit nochmal einzelne Wein erneut zu verkosten, um Urteile zu bestätigen oder zu verwerfen. Aber langsam ermüdet der Gaumen und ich freue mich auf ein „Reparatur-Bier“ in der Bar-Tabac auf dem Weg.

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Kleiner Exkurs: Weinprobieren heißt nicht Trinken sondern Sehen, Riechen und Schmecken. Letzteres erfolgt nur in der Mundhöhle. Dann leider spucken und nicht schlucken. So kann man – ohne trunken zu werden – tatsächlich eine große Zahl von Weinen probieren.

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7. Tag. Es geht auf die andere Seite der Gironde ins Medoc. Heute stehen 2 Proben der UGCB (Union des Grands Crus de Bordeaux) auf dem Programm. Auf CHATEAU LASCOMBES stehen die besten Weine der Appelation Margaux bereit. (Mein Tipp: Chateau du Tertre) und auf CHATEAU BEYCHEVELLE können wir die Grand Crus aus St. Julien, Listrac und Moulis probieren. Mein Eindruck des Jahrgangs bestätigt sich: sehr homogen, auf hohem Niveau, viele Weine schon jetzt genussvoll, es gibt keine Ausreißer nach unten – nur manchmal fällt es mir schwer den speziellen Charakter einzelner Weine voneinander abzugrenzen.

Übernachtung. Mein traditioneller Stützpunkt in Pauillac (Hotel France & Angleterre) wird zur Zeit umgebaut aber mit unserer neuen Entdeckung weiter im Nord-Westen in St. Christoly sind wir sehr zufrieden:

LA MAISON DU DOUANIER. Ein nettes, kleines Hotel mit Restaurant am kleinen „Hafen“ direkt an der Gironde. Wir hatten ein modernes Eckzimmer im schönem Blick (120,- € mit franz. Frühstück). Im Sommer muss es ein großes Vergnügen sein auf der schönen Terrasse zu sitzen. (www. lamaisondudouanier.com)

 

Heute ist der 8. Tag und wir entschließen uns, das in der Nähe gelegene CHATEAU BOURNAC zu besuchen, dessen Wein uns am 5. Tag so gut gefallen hat. Kein schmuckes Chateau, sondern ein einfaches Landgut, geleitet von dem sympathischen Winzer Thibaud Secret. Trotz kleiner sprachlicher Hemmnisse werden wir uns schnell einig und mein erster Kauf eines Bordeaux Jahrgangs 2022 ist perfekt! Ich glaube, wir haben da eine echte Perle entdeckt.

CHATEAU LYNCH-BAGES. Probe der UGCB mit Weinen aus dem nördl. Medoc und Pauillac. Für mich eine der hochwertigsten Verkostungen mit Top-Weinen, allerdings eben auch zu Top-Preisen. Ich bin sehr angetan von CHATEAU GRAND-PUY-DUCASSE und hoffe auf einen für uns erschwinglichen Preis.

Für den Besuch der Weinbauregionen Blaye und Bourg auf der anderen Flussseite nehmen wir die Fähre von Lamarque nach Blaye mit einer guten Gelegenheit für eine Mittagsrast am Fähranleger von Lamarque.

Trotz Besitzerwechsel und Renovierung hat das „LA RIVE MEDOCAINE“ seine ursprüngliche Einfachheit bewahrt. Man sitzt geschützt im Wintergarten oder auf der kleinen Freiterrasse und bekommt ein solides Mittagsmenü für 14 – 16,- €. So kann man die Zeit bis zur Abfahrt der Fähre sehr nett überbrücken.

Zur Übernachtung in dem von seiner Festung geprägten Städtchen BOURG haben wir durch Zufall ein prima Appartement entdeckt, dass auch für eine Nacht zu buchen ist.

Integriert in die alten Festungsanlagen mit Terrasse und freiem Blick über Teile der Stadt zum Fluss (s. Foto), bewohnt man 2 Etagen mit modern ausgestatteter Küche und separatem Schlafzimmer. Und wen die Glastür zum Bad nicht stört … . Mit abgepackten Kleinigkeiter für ein Frühstück a 90,- €. (contact@lesgitesdevirginie.fr / auch über booking.com)

 

Am 9. und letzten Tag unserer Reise, geht es zurück nach Bordeaux zu einer umfangreichen Probe bei unserem langjährigen Partner LDVins. Natürlich probiere ich nicht die ca. 200 angestellten Weine (s. Foto unten). Aber es ist eine gute Gelegenheit einige Lücken zu schließen und besonders um bestimmte Weine noch einmal nach zu probieren. Ein sehr schöner Abschluss unserer Reise in die Welt des Bordeaux-Jahrgangs 2022 – zumal es dann noch ein kleines Picknick am Ufer mit Blick auf die Silhouette der Stadt gibt.

Ein Fazit nach 20 Stationen und ca. 500 verkosteten Weinen: Der Jahrgang 2022 ist sicher als hochwertig, ja groß und homogen zu betrachten. Tolle Farbausbeute, viel Tiefe, dunkle Frucht und geschmeidiges Tannin bei Klarheit und Frische – was erstaunt, nach einem heißen Sommer und einem komplizierten Witterungsverlauf bis zur Lese. Mir persönlich haben die vom Cabernet geprägten Weine oft besser gefallen (z.b. Pauillac) als die vom Merlot geprägten auf der rechten Seite. (z.B. Pomerol). Allerdings gibt es gerade auch unter den St. Emilions großartige Tropfen. Fehlkäufe sind bei diesem Jahr fast ausgeschlossen. Nun kommen die Weingütern so langsam mit Ihren Preisvorstellungen auf den Markt, und ich bin gespannt, ob es gelingt abseits der ganz großen Namen einige Preis-Genuss-Highlights einzukaufen.

 

 

 

 

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unsere Weingüter: immer mehr „bio“ ….

Foto: Escherndorfer Weinbergslagen am 5. Februar 2023

Anfang Februar waren wir schon mal unterwegs, um zu sehen, was es denn Neues bei unseren Weingütern gibt. Wir hatten intensive Gespräche und ebensolche Proben. Meist im Keller direkt vom Tank oder Fass. Die meisten Weine waren bereits „füllfertig“ und – wenn man verallgemeinern wollte – sehr klar, rein, etwas leichter bei geringerer Säure als im Vorjahr. Zudem sind wir sehr erfreut, dass immer mehr „unserer“ Winzer den Einsatz für Top-Qualität mit großem Engagement für die Umwelt verbinden.

WEINGUT KIMICH, Deidesheim: Kurz vor der Lese hat heftiger Regen einige Probleme verursacht. Die Ernte musste schnell eingebracht werden, damit die Trauben nicht aufplatzen und Fäulnis einsetzt. Anstrengende Arbeit, die sich gelohnt hat. Die probierten Weine waren deshalb brilliant und pikant bei gemäßigter Säure (was viele unter Ihnen erfreuen wird). Wir rechnen mit dem neuen Jahrgang Ende März/Anfang April. Durch den Zukauf neuer Rebflächen verzögert sich die Bio-Zertfizierung des ganzen Betriebs, obwohl hier seit Jahren ökologisch gearbeitet wird.

WEINGUT NAUERTH-GNÄGY, Schweigen-Rechtenbach: Gesunde Trauben, ausreichende Menge, gute Qualität vermeldet Michael Gnägy. Der Regen war nicht extrem, sondern kam zum richtigen Zeitpunkt. Deshalb sind die Weine trotz heißen Sommers nicht zu „fett“ sondern ausgewogen. Besonders gefallen hat uns der Grauburgunder, der vermutlich Anfang März als NG2 zur Verfügung stehen wird. Sein Vorgänger aus 2021 ist leider ausgetrunken. Das Weingut ist schon seit einigen Jahren bio-zertifiziert und wirtschaftet nun unter den noch strengeren Bedingungen von „Bioland“.

WEINGUT GERD BERNHART, Schweigen-Rechtenbach: Auch Gerd Bernhart ist zufrieden. Nach dem großen Einbruch in 2021 gibt es jetzt wieder ausreichend Menge bei Weiss- und Grauburgunder. Das freut viele unserer Kunden, denn beide Sorten werden wir nun auch wieder in der Literflasche anbieten können (WB sofort, GB Anfang März). Die Sonderfüllung unseres Rieslings ist mit nur 0,1 g/l Restzucker vermutlich einer der trockensten Rieslinge, den wir je im Sortiment hatten. Interessantes haben wir zudem vom VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter), deren Mitglied das Weingut ist, erfahren. Der Verband empfiehl zusätzlich zum ökologischen Weinbau auch weitere Maßnahmen einer nachhaltigen Wirtschaftsweise.

WEINGUT RAINER SAUER, Escherndorf: Die Leitung des Weinguts hat seit einiger Zeit Daniel Sauer von seinen Eltern übernommen und den Betrieb konsequent auf ökologischen Weinbau umgestellt. Mit Jahrgang 2022 sind alle Weine zertifiziert. Anders als in der Pfalz gab es hier bei gesundem Traubenmaterial beachtliche Mengeneinbußen. Trotzdem konnten wir uns wieder einen Wein für unseren köstlichen, beliebten Rivaner aussuchen. Verfügbar vermutlich ab Anfang April, können Sie sich auf einen tollen, köstlichen Wein in bewährter Qualität freuen – nun also auch in Bio-Qualität.

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BLAUFRÄNKISCH „exklusiv“ – Miniproduktion: nur 592 Flaschen

Im Frühjahr 2020 erzählte uns Winzer Gerd Bernhart (VDP-Weingut Bernhart, Pfalz) von seinem ersten Blaufränkisch, der aus einer kleinen, ökologisch bewirtschafteten Parzelle im Schweigener Sonnenberg stammte, die er erst kürzlich von seinem Schwager übernommen hatte. Die Minimenge von ca. 1600 l reifte komplett in gebrauchten Barrique-Fässern (228 l).  Das Angebot, uns die besten davon für eine exklusive Füllung auszusuchen, konnten wir natürlich nicht abschlagen.

Wir haben dann die Fässer zum ersten Mal im Herbst 2020 probiert und in Absprache mit dem Weingut entschieden, den Wein noch weiter reifen zu lassen. Bei einer erneuten Probe im August 2021 haben wir dann zwei der für uns besten Barriques ausgewählt. Der Wein wurde am 4.September 2021 in einer Auflage von 592 Flaschen gefüllt:

2019er BLAUFRÄNKISCH „exklusiv“, Weingut Gerd Bernhart (DE-ÖKO-005)

Die kleine Produktionsmenge und die recht seltene Sorte Blaufränkisch machen diesen Tropfen zu einer Rärität. Er zeigt sich jetzt mit sattem Rot und einem tiefen Duft nach dunklen Beeren. Am Gaumen (noch) jugendlich frisch, mit etwas Kirsch-Frucht und feinen Würznoten. Die geschliffenen Tannine sind nicht im Vordergrund, verstärken aber Struktur und Charakter. Ein Wein, der hervorragend zu Ente, Gans und Wildgerichten passt, aber auch mit einem mittelkräftigen Käse harmoniert.

Einzelflasche: 12,50 € – als tolles Geschenk in der 3-Holzkiste: 42,00 €

Parallel dazu haben wir von der Aktion „HILFMAHL-BREMEN“ erfahren, die mehrere soziale Projekte unterstützt. In mehreren Bremer Restaurants wird hierfür bei jeder Rechnung 1,- € als Spende aufgeschlagen. Wir fanden diese Idee prima, zumal es auch eine persönliche Verbindung zu den Initiatoren gibt. Wir unterstützen die Aktion ebenfalls mit 1,- € je verkaufter Flasche. Informationen hierzu finden Sie unter www.hilfmahlbremen.de.

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NR. 105 BRUT – Haussekt mit Tradition

Als wir im Jahr 1987 unser Geschäft im Fedelhören eröffnet hatten, wollten wir unbedingt ein „Aushängeschild“ für unseren neuen Laden: es sollte ein geschmackvoller, sehr trockener Sekt sein, nicht extrem und geeignet für viele vergnügliche Anlässe. Ein hochwertiges Produkt. Da kam nur ein Sekt im Verfahren der aufwendigen Flaschengärung in Frage. Ein nicht ganz einfacher Auftrag an uns selbst, da auch der Preis noch kundenfreundlich sein sollte.

Die damals noch selbstständige Kellerei SCHLOSS WACHENHEIM  war für einige Jahre unser erster und sehr zuverlässiger Produzent. Als Name für einen Haussekt lag – auch wenn zugegebenermaßen nicht sehr originell – die Hausnummer unsere Ladens 105 auf der Hand. Zudem sollte das Etikett auch unser Geschäft bekannter machen. Unser SEKT NR. 105 BRUT ging ab 1988 mit großem Erfolg in den Verkauf.

Als Schloss Wachenheim verkauft wurde, wurde auch die Produktion von sog. Eigenmarken eingestellt. Mehr durch Zufall entdeckten wir im Saarland eine kleine Sektkellerei, die nun unseren Sekt in Flaschengärung herstellte. Die Zusammenarbeit begann erfreulich und so ließen wir dort auch noch einen zweiten, einfacheren „Party-Sekt“ mit dem Namen CASA BRUT produzieren. Irgendwann begannen dann kleine Unregelmäßigkeiten bei unserer NR. 105 BRUT, mal wurde uns plötzlich eine weiße Flasche geliefert, dann schwankte die Qualität, mal wurden Bestellungen zu spät ausgeführt. Als dann eine Charge mit zu wenig Kohlensäue und zu viel Schwefel geliefert wurde, mussten wir die Zusammenarbeit einstellen. Gerade noch rechtzeitig, denn nur wenige Monate später war die Kellerei insolvent. (Später haben wir erfahren, dass u.A. ein wichtiger Absatzmarkt mit alkoholfreien „Piccolöchen“ für das Hamburger Rotlichtmilieu ausgefallen war).

Zu dieser Zeit hatten wir schon länger Kontakt zu CASTILLO PERELADA, eine renommierte Kellerei, die uns mit klassischem spanischen Cava belieferte. Der Preis war schwer zu kalkulieren, aber auf Anfrage konnten wir uns sogar eine spezielle Abfüllung aussuchen. SEKT NR. 105 BRUT wurde nun also ab 1998 in Spanien produziert. Lange Reife, perfekte Perle, sehr trocken aber in der Säure nicht zu streng. Eine Qualität auf die wir ein wenig stolz waren und sind, und die es lobend selbst in die Fachpresse geschafft hat.

Nach mehr als 20 Jahren hat uns nun vor ca. 6 Monaten Castillo Perelada mitgeteilt, dass sie diesen Sekt für uns nicht mehr produzieren werden. Nur die verbliebenen 800 Etiketten würden noch verbraucht.

Für uns stand also die schwierige Suche nach einem neuen Lieferanten an. Wichtig dabei war für uns keine Kompromisse bei der Qualität einzugehen. Also, es musste ein bezahlbarer Sekt in klassischer Flaschengärung bleiben! Wir haben intensiv den Markt durchforstet und unzählige Sektproben und Vergleiche durchgeführt. Gerne hätten wir – auch wegen der einfacheren Organisation – unseren Sekt NR. 105 BRUT wieder in Deutschland herstellen lassen. Aber passende Qualität passte nicht in unser Budget. Der für uns schönste Sekt kam dann doch wieder aus dem Cava-Land, aus Spanien. Trotz sprachlich etwas komplizierten Verhandlungen über Etikett, Flaschenfarbe, Druck etc. sind wir mit dem privaten Weingut JAN VIDAL einig geworden, auch wegen Maria, die unermütlich, freundlich und geduldig in gebrochenem Englisch all unsere Wünsche und Fragen klären konnte.

Wir können Ihnen also weiterhin – und nunmehr schon seit über 30 Jahren – mit unserer Hausmarke NR. 105 BRUT einen hochwertigen Sekt zu einem genussfreudigen Preis anbieten. Die 1. Lieferung unseres traditionellen, aber neuen Haussekts erwarten wir Anfang Mai.

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Urlaubsbekanntschaft – Chateau Malfourat, Bergerac

Urlaubsbekanntschaft – neue Bergerac Weine

Ich hoffe, Sie finden es nicht unfair, wenn ich Ihnen in dieser Zeit, in der alle eher zu Hause weilen müssen, begeistert von unserem letzten Urlaub im Perigord vorschwärme. Inspiriert von den Krimis des Autors Martin Walker, in dessen Büchern im Rahmen einer Kriminalgeschichte es doch eher um die liebenswürdige Vorstellung dieser Region, der Landschaft, der Menschen und besonders um das regionale Ess- und Trinkvergnügens geht. So haben wir (meine Frau und ich) uns im letzten Spätsommer also auf die Spuren des „Chef de Police“ Bruno begeben und viele seiner Lieblingsorte aufgesucht, seien es kleine Dörfer, versteckte Restaurants oder seinen Freund und Käsehändler Stéphane.

Den Ausgangspunkt für unsere Erkundungen bildete eine herrlich über der Dordogne gelegene Ferienwohnung aus deren Küche man direkt auf eine kleine Terrasse mit Flussblick gelangte. Dort haben wir es uns bei regionalen Gerichten gut gehen lassen und den dazu gehörigen Wein bei kleineren Geschäften in der Umgebung eingekauft. Zu einem davon gelangte man direkt von unserem Haus hinunter über 140 steile Steinstufen (auf dem Rückweg erschien es mir jedes Mal, als wären es mindestens 500). Bald merkten wir, dass ein Weißwein von dort es uns besonders angetan hatte: Ein knackig, frischer und doch diskreter Sauvignon von CHATEAU MALFOURAT aus dem benachbarten Bergerac.

Als wir dem privaten Teil unserer Reise noch einen geschäftlichen anschlossen, sind wir natürlich auch dort vorbei gefahren. Den Juniorchef Kévin Jarzaguet haben wir direkt aus dem Weinberg geholt. Trotzdem hat er sich Zeit für die zwei deutschen Touristen genommen, die so viele Fragen stellten und erzählten Sie seien Weinhändler (ich weiß wirklich nicht, ob er das am Anfang geglaubt hat). Wir haben uns dann ausgiebig durchs Sortiment probiert. Der Stil hat uns gut gefallen, das Weingut machte einen soliden Eindruck und mit dem jungen Winzer haben wir uns spontan gut verstanden. Zwei Kartons mit Probeflaschen für zuhause landeten im Kofferraum.

Aus der intensiven Nachprobe in Bremen in unserem kleinen Team ergab sich ein generelles Interesse. Allerdings wollten wir auf den neuen, frischen Jahrgang warten – auch um zu sehen, ob es eine gleichmäßige Qualität über die Jahrgänge hinweg gibt. Also nochmals Probeflaschen im Frühjahr und Preisverhandlungen. Nicht ganz einfach, mit einem Weingut, dass noch nie nach Deutschland exportiert hatte. Am 22. April ist nun die 1. Palette mit drei Weinen von Chateau Malfourat in unserem Lager eingetroffen: einem sehr trockenen Sauvignon, einem gradlinigen Rosé sowie einem trockenen Rotwein aus der geschätzten Appellation „Pécharmant“.

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AUXERROIS von Gerd Bernhart – der zweimalige „Blind-Tasting“ Sieger (jetzt Jahrgang 2020 erhältlich)

(jetzt Jahrgang 2021/14,80€ erhältlich)

Als wir vom Bremer Industrie-Club gefragt wurden, ob wir uns mit einem Weißwein an der Auswahl für das renommierte Rolandessen beteiligen würden, haben wir dies zum Anlass genommen, selbst vorab in einer verdeckten Probe einen geeigneten Tropfen zu finden. Acht tolle Weine, keine weiteren Infos, Augen zu, nur der Geschmackseindruck zählt. Das gab interessante Diskussionen in unserem kleinen Team und einen Gewinner: AUXERROIS „Tonmergel“ von Gerd Bernhart, VDP-Winzer aus der Pfalz.

In einer erneuten Blindverkostung stellte sich unser Wein im Vergleich mit anderen hochwertigen Weinen Bremer Weinhandlungen dem Urteil einer weinkundigen Auswahl-Jury. Wir haben uns sehr gefreut, dass auch hier der Sieger „unser“ Auxerrois war.

„Roland-Essen-Weißwein gekürt

Es war harte Arbeit für alle Teilnehmer: 5 Weißweine von 5 Bremer Weinhändlern mussten blind verkostet werden.

Nach einem spannenden Stechen steht seit gestern Abend der Roland-Essen-Weißwein 2019 fest:

2018er AUXERROIS Tonmergel trocken, Weingut Gert Bernhart, Pfalz, vom Weinhandel in Fedelhören.“

 

Nun wird er in der Oberen Rathaushalle das Menü des Industrie-Clubs begleiten. Ein zweimaliger Blind-Tasting-Gewinner, der durchaus auch mit offnen Augen Genuss zu verbereitet versteht.

Und gerade eben entdecken wir im neuen Feinschmecker (12/2019) für diesen Wein eine Empfehlung von Jens Priewe: „… ein wunderbar milder, goldgelber Wein, der einzigartig ist und – lecker.“

Bei uns im Verkauf solange der Vorrat reicht:

2018er AUXERROIS „Tonmergel“ trocken, Weingut Bernhart à 12,80 €.

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Impressionen: Weinfest im Lager am 15. Juni 2019

Wir hatten eingeladen in unser neues Weinlager und bedanken uns bei Kunden, Freunden und allen Gästen für einen wirklich gelungenen Tag. Nachmittags hatten wir unter dem Motto „Kommen-Kosten-Kaufen“ (klönen hätte man noch ergänzen können) einen Sonderverkauf mit Weinprobe angeboten, der schon gut besucht war.

 Zum offiziellen Beginn gegen 18:00 h füllte sich die Halle dann zunehmend, denn viele wollten dem Konzert des Streichquartetts der Bremer Philharmoniker beiwohnen. Die haben dann wirklich begeisternd gespielt – herzlichen Dank für diesen tollen Auftritt!

Da rückte unser Angebot an schönen Weinen, Brezeln und Flammenkuchen kurzfristig mal in den Hintergrund. Die Stimmung war blendend und auch das Wetter spielte mit, so dass viele vor der Halle saßen, wo man zudem auch noch kickern konnte…

Das Duo mit Klaus Möckelmann und Frank Rihm begleitete uns dann den ganzen Abend mit großartigem, virtuosen Blues – mal dezent im Hintergrund, mal eher fordernd. Gegen 23:00 h endete dann dieser rundherum gelungene Abend. Nochmals vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

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Spanische Raritäten – Miniproduktion in Rot und Weiß – jetzt eingetroffen

Als wir im Herbst 2018 unseren langjährigen Partner BODEGAS CONCAVINS in Montblanc besuchten, wurden wir von Dani Santacreu (Bild Mitte) auf freundlichste empfangen und an einen besonderen Ort geführt. Nach ca. 1 Std. Fahrt tat sich mitten in den Bergen ein kleiner Weinberg mit einem renovierten Kelterhaus auf, wo ein ganz besonderer Wein entsteht: INICI. Ohne Herbizide und Pestizide reifen die Trauben von Grenache und Cabernet an diesem abgeschiedenen Ort heran. Die Maischegärung erfolgt in einem alten, gemauerten Steinbehälter. Es gibt keine Temperaturkontrolle, es gibt keine Zusätze – traditionelle Weinbereitung wie vor 600 Jahren. Danach wird der Wein für 18-24 Monate in Barriquefässern gelagert und sich komplett selbst überlassen.

Während unseres Besuchs konnten wir dem brodelden Most des Jahrgangs 2018 zusehen und mit großer Freude den fertigen 2015er am Ort seiner Entstehung probieren. Ganze 2650 Flaschen beträgt die Erntemenge dieses ungewöhnlichen Tropfens. Wahrhaftig kein Mainstream-Wein, sondern für neugierge Entdecker, die Lust auf das Besondere verspüren.

INICI Jahrgang 2015 und 2016 in kleiner Menge über unseren Shop verfügbar: 29,80 €

Noch kleiner mit nur ca. 900 Flaschen ist die Produktionsmenge bei einem herrlich frischen Weisswein, dem CONSTEL.LACIO aus weißer Grenache des Jahrgangs 2017, den wir nach unsererm kleinen Ausflug in der Villa des Eigentümers probieren konnten.  Ein Wein aus 60 Jahre alten Rebstöcken in einer Höhenlage von über 600 m. Angesichts der spätsommerlichen Temperaturen ein köstlicher Abschluss unseres Besuches bei Bodegas Concavins. Auch dieser Wein eine echte Rarität.

 

2017er CONSTEL.LACIO Clos Montblanc  in kleiner Menge über unseren Shop verfügbar:  13,80 €

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BORDEAUX VOM 31. März bis 04. April 2019

Wer, wie wir, zur Vorstellung des neuen Jahrgangs nach Bordeaux fährt, richtet das Hauptaugenmerk natürlich auf Kontakte zu Weingütern und Winzern und auf die Verkostung der zahlreichen vorgestellten Weine (ca. 450 haben wir diesmal probiert).

Es gibt aber auch Momente am Rande, die unerwartete Blicke auf diese spannende Region zulassen. Direkt an der Stadtmauer von St. Emilion weiden in aller Ruhe Schafe. Ob sie sich dessen bewusst sind, dass man ihnen vielleicht  das Stückchen Land wohl gerne unter dem Hintern weg ziehen würde. Denn gleich nebenan gibt es die teuersten Böden mit den teuersten Weinen. Chateau Ausone ist nur einen Steinwurf entfernt. Welcher Profit ließe sich wohl mit dieser Schafweide erzielen. Schön, dass auf diese Idee doch noch niemand gekommen ist.

Auch in Pomerol werden kostbare Weine erzeugt. Trotzdem oder gerade deshalb besinnen sich immer mehr Weingüter auf ökologischen Weinbau. Das bedeutende Chateau Beauregard setzt dabei im Keller ovale  Betonfässer ohne Ecken zum Ausbau der Weine ein und bewirtschaftet einen Teil der Weinfelder nach historischer Art mit Pferdegespannen zur Bodenbearbeitung. Ein überraschend schöner Anblick: traditionell und zukunftsweisend zugleich!

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Vertrag widerrufen